Aufgaben des Referates III D - Geodateninfrastruktur
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Geoportal Berlin: Technik, OGC-Dienste und Metadaten

Die Gruppe III D 2 erklärt den Aufbau und Betrieb des Geoportals Berlin mit Masterportal, OGC-Schnittstellen, GeoNetwork und Metadateneditor.

Chapter 1

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Erika Musterfrau

Herzlich willkommen zum heutigen "Deep Dive" an diesem Tag der offenen Tür. Hier können Sie eintauchen in die Welt der Gruppe 3 D 2 - "Geoportal, Technik". Wenn man so will, sind wir die Architekten und Maschinisten, die dafür sorgen, dass die gewaltigen Datenmengen Berlins nicht in irgendwelchen digitalen Kellern verstauben, sondern für alle nutzbar werden. Unser Hauptauftrag? Der technische Aufbau und Betrieb des Geoportals Berlin. Dabei setzen wir auf Transparenz und moderne Standards. Das Geoportal basiert heute, nachdem im Dezember 20 25 mit der altbekannten Oberfläche des FIS-Broker eine Ära zu Ende ging, auf der Open Source Komponente "Masterportal". Das ist eine browserbasierte JavaScript Anwendung, die sehr flexibel ist. Egal ob am großen Büro-Monitor oder unterwegs schnell am Smartphone - die Oberfläche passt sich dank Responsive Design automatisch an. Das geniale daran ist, man braucht im Hintergrund keine riesige, aufgeblähte Serveranwendung mehr, um die Karten darzustellen. Ein ganz einfacher, schlanker Webserver reicht völlig aus. Und wie kommen die ganzen Daten auf diese Oberfläche? Da kommen gewisse oʊ.dʒiːˈßi- Schnittstellen ins Spiel, also standardisierte Webdienste. Von denen gibt's zwei Haupttypen: den WMS, Web Map Service, und den WMTS, den Web Map Tile Service. Anstatt jetzt, wie man vielleicht früher gemacht hätte, gigantische Datenberge zentral auf einem Server zu kopieren, arbeiten diese oʊ.dʒiːˈßi-Dienste wie ein digitaler Bilderrahmen. Wenn Sie im Geoportal eine Karte aufrufen, holt sich der Browser die Bildkacheln live und in Echtzeit direkt von der Geodateninfrastruktur Berlin. Sie nimmt die Daten von Berliner Behörden entgegen und erstellt die Karten. Aber was nützt die schönste Karte, wenn man sie nicht findet? Genau dafür gibt es die Geodatensuche Berlin. Das ist im Prinzip die Suchmaschine im Hintergrund, die auf der Open Source Software "GeoNetwork" basiert. Hier geht es nicht um die Geodaten selbst, sondern um die Metadaten, also die Beschreibungen. Wer ist die Ansprechperson? Wann wurden die Daten erhoben? Über die offiziellen Katalogschnittstellen, dem Catalog Service for the Web - kurz CSW - und "OpenSearch", wird dieser Katalog durchsuchbar gemacht. Und zwar so gut, dass selbst das nationale Geoportal Deutschland die Berliner Daten völlig automatisiert finden und bei sich auflisten kann. Und jetzt kommt eine Sache, die wir persönlich absolut faszinierend finden. Die Geodateninfrastruktur-Berlin hat für die Pflege der Metadaten einen eigenen Editor entwickeln lassen, um die Bearbeitung so intuitiv wie möglich zu machen. Denn wir wissen ja: nur mit qualitativ hochwertigen Metadaten, sind Geodaten überhaupt erst auffindbar und erklärbar. Der Metadateneditor basiert komplett auf freien Open Source Bibliotheken und der Code ist für jeden frei über GitHub einsehbar. Operativ genutzt wird der Metadateneditor momentan von der Datenkoordination der Geodateninfrastruktur Berlin. Eine Bearbeitung der Metadaten durch andere Berliner Behörden ist geplant. Ein strenges Rechte-Rollenkonzept sorgt dafür, dass nur verifizierte Mitarbeitende der Verwaltung Schnittstellen freischalten und Daten qualifizieren. Man sieht also: Von der performanten Kartenanzeige bis hin zur komplexen Metadatenverwaltung. Wir liefern das technische Rückgrat für ein modernes, digitales Berlin auf Open Source Basis. Wer mehr wissen will, kann sich die Anwendungen direkt unter G-D-I Punkt Berlin Punkt DE anschauen oder uns direkt ansprechen. Viel Spaß noch auf dem Tag der offenen Tür!